Wer war Kapuziner - Pater Archangelus Löslein?

Ludwig Wolker

Die Hütte ist nach dem Kapuzinerpater Archangelus Löslein benannt. Er war als Beauftragter für die kirchliche Jugendarbeit der Begründer der Sommerzeltlager der Diözese Fulda in der Rhön. Am Battenstein bei Hilders und später am Buchschirm, unweit des heutigen Thomas - Morus - Hauses , fanden diese statt. Unzählige Male hat Pater Löslein die Jugendlichen dabei seelsorgerlich betreut. Es war immer ein besonderes Erlebnis, mit Pater Löslein einen Lagergottesdienst zu feiern.


Stationen im Leben von Kapuzinerpater Archangelus Löslein:

3.11.1903

Mit dem Leben beschenkt in Alzey.

1923

Empfang des Maurergesellenbriefes.

1924

Eintritt in den Kapuzinerorden.

1930

Zum Priester geweiht in Münster/Westf.

1931

Seelsorge in Litauen.

1944

Evakuierten- und Vertriebenenseelsorger in Rothenburg/Fulda. Ab 1948 in Wichmannshausen.

1951

Pfarrkurat in Bebra und Superior.

1954

Pfarrkurat in Wichmannshausen, dann in Netra.

1958

Pfarrkurat in Bebra, dann freigestellt für überpfarrliche Arbeit in der Diözese Fulda, insbesondere in der kirchlichen Jugendarbeit.

1959

Rektor und Hausgeistlicher im St. Michaelshof in Hilders - Unterbernhards.

1964

Ernennung zum Geistlichen Rat.

1967

Spiritual im Priesterseminar Fulda.

1969

Geistlicher Beirat des Familienbundes der Deutschen Katholiken. Das „Ehrenkreuz in Gold“ wurde vom BDKJ dem langjährigen Landeskuraten der St. Georgspfadfinder (DPSG) verliehen.

1974

Goldenes Ordensjubiläum.

13.2.1982

Pater Löslein stirbt und wird am Friedhof des Kapuzinerklosters in Bebra beerdigt.